Romane über die Geometrie des Fühlens
"Ein Wintersturm. Ein Bahnhof. Zwei Menschen, die fliehen."
"Ein Institut an der Nordsee. Eine Wissenschaftlerin. Ein Mann mit Zahlen."
Peter To schreibt über die Zwischenräume des Lebens. Seine Sprache ist präzise wie eine Formel und fließend wie ein Gezeitenstrom. Er lebt und arbeitet in München, verbringt seine freie Zeit oft im Zug oder in einem kleinen Haus an der Küste, wo er den Rhythmus der Wellen in seine Texte übersetzt.
Mit seinen Romanen erkundet er, wie Stille zwischen zwei Menschen lauter klingen kann als jedes Wort. Er sucht die Geometrie in unseren Emotionen.
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Sturm & Welle Verlag
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Lektorat: Maria Meissner
Hamburg, Deutschland
Ein literarischer Liebesroman zwischen Schneesturm, Stillstand und der Arbeit, sich auf einen anderen Menschen einzulassen.
„Die Geometrie der Stille" ist ein zeitgenössischer deutschsprachiger Liebesroman, der in einem eingeschneiten Provinzbahnhof im Thüringer Wald spielt. Im Zentrum steht die Begegnung zweier Menschen, die gegensätzlicher nicht sein könnten — und die ein dreitägiger Ausnahmezustand zwingt, sich selbst und einander zu begegnen.
Julian (32) ist Architekt und Entwickler urbaner Logistiksysteme in Berlin. Er bewegt sich durch die Welt mit der Präzision einer Maschine: Betablocker gegen Panikattacken, keine Beziehungen, die länger halten als nötig. Seit dem plötzlichen Unfalltod seines jüngeren Bruders Marko vor fünf Jahren hat er jeden echten Kontakt vermieden.
Lara (28) betreibt die Restauration des alten Provinzbahnhofs ihrer demenzkranken Großmutter Martha im Thüringer Wald. Der Bahnhof ist marode, die Mahnungen stapeln sich. Die ICE-Züge, die am Bahnhof vorbeirauschen, ohne zu halten, sind ihr tägliches Symbol für ein Leben, das woanders stattfindet.
Ein Wintersturm zwingt den ICE zum Halt im Thüringer Wald. Die Bahn evakuiert rund zweihundert Passagiere zu Laras Bahnhof. Julian und Lara — ein Mann, der flieht, und eine Frau, die geblieben ist — werden für drei Tage in denselben Raum gesperrt.
Über gemeinsame Gespräche an der Theke, eine Nacht im Stellwerk und die langsame Aushöhlung ihrer Fassaden entsteht zwischen den beiden etwas, das keiner von ihnen benennt. Am dritten Tag kommt der Schneepflug — und Julian schreibt sechs Wörter, die alles schließen.
Was danach geschieht — ob Julian zurückkommt, ob Lara geht, ob die beiden finden, was sie in diesen drei Tagen gestreift haben — bleibt dir zu entdecken.
„Das Echo der Gezeiten" ist ein zeitgenössischer Liebesroman, der auf der deutschen Nordseeinsel Amrum spielt. Im Zentrum stehen die leidenschaftliche Meeresbiologin Dr. Levke Feddersen und der kühle Corporate-Analyst Julian von Thalberg, die in einem modernen Forschungsinstitut aufeinandertreffen.
Das fiktive Aurelia Institut ist eine hochmoderne Forschungsstation für Meeresbiologie, eingebettet in die Dünen Amrums. Die raue Nordsee mit ihren wechselnden Gezeiten und dem stillen Wattenmeer dient als atmosphärischer Spiegel der inneren Kämpfe der Figuren.
Dr. Levke Feddersen (28) ist Postdoktorandin am Aurelia Institut und forscht an biolumineszenten Mikroorganismen. Sie hat ADHS — ihr Hyperfokus macht sie zur brillanten Wissenschaftlerin, ihr ängstlicher Bindungsstil macht sie verletzlich.
Julian von Thalberg (34) ist Corporate Fixer für das Pharmakonsortium Globalis, das das Institut finanziert. Sein Auftrag: prüfen, ob das Institut profitabel ist — eine Empfehlung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Schließung hinausläuft.
Was als Feindschaft beginnt, bröckelt durch die Enge der Insel und gemeinsame Erlebnisse — eine Wattwanderung, eine schlaflose Nacht mit Kerzenlicht, ein Institutsfest. Julian verliebt sich als Erster, ohne es zu merken.
Die Wendung kommt, als ein vertrauliches Memo auftaucht: Julian hat von Anfang an gewusst, dass das Institut geschlossen werden soll — und Levke wurde explizit als emotionaler Schwachpunkt identifiziert. Der Verrat ist nicht, dass er sie nie gemocht hätte. Er ist, dass er sie gekannt hat, bevor sie die Wahl hatte.
Die Frage, wie das Echo schließlich antwortet — bleibt dem Leser selbst zu entdecken.